Gesammelte Kleine philologische Schriften, Volume 2

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Page 188 - ... war die Vorsichtigkeit der Alceste nichts weniger als überflüßig. Dieser Admet - denn es ist nun Zeit auf ihn zu kommen - scheint, mit aller seiner ehlichen Liebe zu einer Gemahlin von so ausserordentlichem Werthe, der Philosophie Satans im Buche Job zugethan gewesen zu seyn, deren erster Grundsatz ist: »Alles, was ein Mann hat, giebt er für sein Leben.
Page 235 - Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden?
Page 70 - Erst die Gesundheit des Mannes, der, endlich vom Namen Homeros Kühn uns befreiend , uns auch ruft in die vollere Bahn. Drum wer wagte mit Göttern den Kampf? und wer mit dem Einen? Doch Homeride zu sein, auch nur als letzter, ist schön.
Page 399 - Von des Lebens Gütern allen Ist der Ruhm das höchste doch; Wenn der Leib in Staub zerfallen, Lebt der große Name noch.
Page 53 - Trink ihn aus den Trank der Labe, Und vergiß den großen Schmerz, Wundervoll ist Bacchus...
Page 80 - Der Hauptsinn war der, in der Nausikaa eine treffliche, von vielen umworbene Jungfrau darzustellen, die, sich keiner Neigung bewußt, alle Freier bisher ablehnend behandelt, durch einen seltsamen Fremdling aber gerührt, aus ihrem Zustand heraustritt und durch eine voreilige Äußerung ihrer Neigung sich kompromittiert, was die Situation vollkommen tragisch macht.
Page 79 - Die Rührung eines weiblichen Gemüts durch die Ankunft eines Fremden, als das schönste Motiv, ist nach der Nausikaa gar nicht mehr zu unternehmen.
Page 157 - Neigt bald er zu Bösem, zu Gutem bald, achtet hoch Der Heimat Gesetz, Der Götter schwurheilig Recht, Segen der Stadt! Aber zum Fluch Lebt ihr, wer, gesellt Dem Laster, frechem Trotze frönt.
Page 157 - Pfad. Die höchste Göttin auch, die Erde, Zwingt er , die ewige , nie sich erschöpfende, Während die Pflüge sich wenden von Jahr zu Jahr, Wühlt sie durch der Rosse Kraft um. Flüchtiger Vögel leichten Schwarm Und wildschweifende Thier...
Page 70 - Man schwimmt ordentlich in einem poetischen Meere, aus dieser Stimmung fällt man auch in keinem einzigen Punkte und alles ist ideal bei der sinnlichsten Wahrheit. übrigens muß einem, wenn man sich in einige Gesänge hineingelesen hat, der Gedanke an eine rhapsodische Aneinanderreihung und an einen verschiedenen Ursprung notwendig barbarisch vorkommen, denn die herrliche Kontinuität und Reziprozität des Ganzen und seiner Teile ist eine seiner wirksamsten Schönheiten.

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