Monologe bei Schiller und Shakespeare

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GRIN Verlag, 2007 - 120 pages
Examensarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, 55 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: "Monologe sind lauter Atemzüge der Seele." (Friedrich Hebbel ) Wer hat sich nicht schon einmal selbst dabei ertappt, einen - zumindest gedanklichen - Monolog gehalten zu haben? Einen Monolog in einer Situation, die eine Entscheidung erforderte? Eine Entscheidung, bei der es nicht möglich war, sie einfach aus dem hohlen Bauch heraus zu treffen, sondern sie statt dessen abzuwägen? Einen Monolog, der uns selbst verdeutlicht, in welcher Situation wir uns befinden? Eine Situation, über die wir uns nur dann klar werden können, wenn wir über sie reflektieren? Wahrscheinlich jeder! Denn Monologe sind etwas, was wir tagtäglich tun, teilweise auch ohne uns darüber bewusst zu sein. Monologe sind etwas, das uns in bestimmten Situationen helfen kann. Monologe sind Ausdruck unseres Inneren, die anderen verborgen bleiben; sie sind eben `Atemzüge unserer Seele ́. In der Literatur sind Monologe ein beliebtes Mittel, um eine Situation, ein Vorhaben oder gar Ängste von Figuren hervorzuheben, welchen anderen - abgesehen vom Leser - verborgen sind. Denkt man an die deutsche Literatur der Vergangenheit, fallen einem sofort Autoren, wie Schiller und Goethe ein, deren Werke maßgeblich für die weitere Entwicklung der Literatur waren. Denkt man im Spezielleren an die Werke Schillers, hört man förmlich seine Figuren `sprechen ́, denn die Monologe seiner Figuren gehören zu den bekanntesten überhaupt, vor allem Tells "Durch diese hohle Gasse muss er kommen..." oder Wallensteins "Wär's möglich? Könnt' ich nicht mehr, wie ich wollte?". Auch in der englischen Literatur finden sich Autoren, die eine vergleichbare Wirkung hatten und noch immer haben: So vor allem Shelley und Shakespeare, bei dessen Nennung nahezu jedem unwillkürlich die Hexen von Macbeth einfallen, die den gleichnamigen Helden des Werks dazu verl
 

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Page 32 - To this war of every man against every man, this also is consequent, that nothing can be unjust. The notions of right and wrong, justice and injustice, have there no place. Where there is no common power, there is no law; where no law, no injustice. Force and fraud are in war the two cardinal virtues.
Page 21 - I go, and it is done : the bell invites me. Hear it not, Duncan, for it is a knell That summons thee to heaven, or to hell.
Page 27 - Art thou afear'd To be the same in thine own act and valour, As thou art in desire ? Would'st thou have that Which thou esteem'st the ornament of life, And live a coward in thine own esteem; Letting "I dare not" wait upon "I would," Like the poor cat i
Page 99 - The night has been unruly : where we lay, Our chimneys were blown down ; and, as they say, Lamentings heard i...
Page 33 - Ich habe langes und breites von einer sogenannten Blutliebe schwatzen gehört, das einem ordentlichen Hausmann den Kopf heiß machen könnte - Das ist dein Bruder ! - das ist verdolmetscht : er ist aus eben dem Ofen geschossen worden, aus dem du geschossen bist - also sei er dir heilig!
Page 17 - Art thou afeard To be the same in thine own act and valour, As thou art in desire? Wouldst thou have that Which thou esteem'st the ornament of life, And live a coward in thine own esteem ; Letting I dare not wait upon I would, Like the poor cat i
Page 9 - Urne. In meiner Brust war meine Tat noch mein; einmal entlassen aus dem sichern Winkel des Herzens, ihrem mütterlichen Boden, hinausgegeben in des Lebens Fremde, gehört sie jenen tück'schen Mächten an, die keines Menschen Kunst vertraulich macht.
Page 20 - Alarum'd by his sentinel, the wolf, Whose howl's his watch, thus with his stealthy pace, With Tarquin's ravishing strides, towards his design Moves like a ghost.

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